Das Peter-und-Paul-Fest erinnert an das Jahr 1504, als die Stadt Brettheim belagert wurde. Bürger und Bauern standen damals gemeinsam für ihre Heimat ein und konnten die Angreifer vertreiben. Dieser Mut und dieser Zusammenhalt werden bis heute jedes Jahr gefeiert.
Besonders bekannt ist die Geschichte des Brettener Hundles. Bretten wurde von Herzog Ulrich von Württemberg belagert. Um den Feind zu täuschen, schickte man einen gut genährten Hund auf die Stadtmauer. Die Belagerer glaubten daraufhin, dass die Vorräte in der Stadt noch lange reichen würden, und zogen frustriert schließlich ab. Dem Hund aber schlugen noch das Schwänzchen ab. So wurde Bretten gerettet.
Jedes Jahr verwandelt sich die Altstadt in eine lebendige Zeitreise. 4000 Gewandete lassen die Geschichte wieder aufleben und zeigen, was möglich ist, wenn eine Stadt zusammensteht und ihre Vergangenheit feiert.
Auch wir als Bauerngruppe sind Teil dieser Tradition. Wir stehen für den vierten Stand und erinnern daran, dass es nicht nur Patrizier, Ritter oder Landsknechte waren, die Geschichte geschrieben haben, sondern auch die einfachen Menschen.
Unser Lager am Seedamm ist das Herz der Bauerngruppe. Hier riecht es nach Feuer und frischem Brot, hier klappern die Dreschflegel und hier wird Geschichte lebendig.
Zwischen Zelten, Holzbänken und alten Gerätschaften zeigen wir, wie das Leben der Bauern um 1504 aussah. Getreide wird gedroschen, Korn gemahlen, Butter gestampft und Kraut gehobelt. In der Feldküche köcheln Eintöpfe über offenem Feuer, und überall ist das geschäftige Treiben des bäuerlichen Alltags zu spüren.
Wer durch unser Lager geht, taucht für einen Moment in eine andere Zeit ein. Hier kann man nicht nur zuschauen, sondern erleben, wie hart das Leben damals war und wie viel Gemeinschaft darin steckte. Genau das macht den besonderen Zauber unseres Lagers aus.
Während des Peter-und-Paul-Festes sind die Bauern überall in der Stadt zu sehen. Wir ziehen im großen Festzug durch die Gassen. Im Lager wird gedroschen, gekocht, gesponnen und gearbeitet, während die Tanzgruppe mit schwungvollen Tänzen Lebensfreude verbreitet. Bei der Musterung zeigen die wehrhaften Bauern, wie sie einst ihre Familien und Höfe verteidigten.
So entsteht ein lebendiges Bild des bäuerlichen Lebens mit all seinen Facetten zwischen harter Arbeit, Gemeinschaft und ausgelassenem Feiern.
Während des Peter-und-Paul-Festes sind die Bauern überall in der Stadt zu sehen. Wir ziehen im großen Festzug durch die Gassen. Im Lager wird gedroschen, gekocht, gesponnen und gearbeitet, während die Tanzgruppe mit schwungvollen Tänzen Lebensfreude verbreitet. Bei der Musterung zeigen die wehrhaften Bauern, wie sie einst ihre Familien und Höfe verteidigten.
So entsteht ein lebendiges Bild des bäuerlichen Lebens mit all seinen Facetten zwischen harter Arbeit, Gemeinschaft und ausgelassenem Feiern.
